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Regionalliga / VTK II vs. 1.VC Norderstedt
Vorletztes Wochenende ging es also gegen den Absteiger der 2.Liga. Wir hatten das ‚Glück‘, bereits im Regionalpokal aus erster Hand erfahren zu können, wie sich dieses Team nach dem einjährigem Intermezzo außerhalb unserer Liga entwickelt hatte. Und das ja gleich doppelt, da erst wir und später noch die erste gegen Norderstedt ran durften. Mit diesen Spielen in der Tasche schlossen sich Chefscout Hinnerk und Coach Felix in ihren Arbeitszimmerchen ein und wurden erst wieder gesehen, nachdem sie die Spiele bis aufs kleinste ausgewährtet und einen Spielplan für das Ligaspiel entwickelt hatten.
Bis zu diesem Punkt war es für das Team noch ein entspanntes Arbeiten gewesen, hatten wir doch nichts zu tun gehabt, das das anders werden würde, merkten wir mit Beginn der Ansprache vor dem Training. Felix machte uns deutlich, was uns erwarten wird und was wir zu tun hätten. Ich denke, ich spreche da für viele, wenn ich sage, das ich noch nie so früh wusste, wo genau die Schwächen und Stärken des Gegners liegen und darauf vorbereitet wurde diese zu nutzen.
Nach einer Woche voll konzentriertem Training war es dann so weit. In ungewohnter Halle (Gellerthalle) fand das Aufeinandertreffen statt. Schnell merkten wir, dass die Analyse des Gegners richtig war. Die Taktik funktionierte! Dass der Gegner kein Fallobst ist und eine gute Taktik alleine auch nicht reicht, mussten wir nach gelungenem Start und einer 1:0 Satzführung feststellen. Norderstedt konnte zum 1:1 in Sätzen ausgleichen.
Um es kurz zu machen, die Sätze 3 und 4 konnten wir wieder gewinnen. Betrachtet man nun das Spiel als ganzes, war es wie es oft ist. Es hätte auch anders ausgehen können. So waren Sätze eins bis drei durchaus knapp und hätte Norderstedt ihre Spielweise geändert, sich mehr auf uns eingestellt…und hätte Laser nicht so gut abgewehrt… und wäre Hendrik M. nicht Schritt für Schritt in die Verfassung des Aufstiegsjahres zurückgekehrt, ja wer weiß…aber Volleyball ist nun mal kein Spiel der Konjunktive!
3:1 Sieg! Am Ende hoch verdient.



