Regionalliga / OSV vs. VTK II

Am Wochenende war es soweit, das Spitzenspiel stand an. Samstagabend machten wir uns auf den Weg nach Oststeinbek. Die Vorzeichen waren nicht ganz so gut, wie noch gegen Norderstedt, hatten Hinnerk und Felix dieses mal noch kein Spielmaterial des Gegners und mussten wir doch Jannis an die 1. abgeben.

Kompensieren wollten wir das mit Maren, die die Auswärtsfahrt auf sich nahm, um uns als fleißiger Live-Scout zu unterstützen. Sowie mit Alexander ‚Poldi‘ Permann, der sich sofort bereit erklärte auf der für ihn nicht ganz ungewohnten Zuspielposition ein zu springen.

Und dann war da ja noch die Breite Brust aus dem Norderstedt Spiel! Aus unserer Sicht konnte das Spitzenspiel losgehen. Wir waren gut drauf! Und so spielten wir die Sätze eins und zwei auch souverän runter, ließen die Piraten ihre zum Teil eindrucksvollen Punkte machen, aber auch ihre Fehler. Wir selbst konnten über eine gute Annahme wie schon gegen Norderstedt gut und druckvoll über Mitte und Diagonal spielen. Es sah alles so gut aus. 2:0 Führung! Gute Stimmung, vielleicht zu gut. Zwar wechselten wir zum 3. Satz etwas durch, jedoch hätte es auch keinen Unterschied gemacht, hätten wir nur einen Spieler zurück auf Feld geschickt. Wir erwischten einen unglaublich schlechten Start. Die Konzentration und das Selbstbewusstsein schienen auf einen Schlag die Mannschaft verlassen zu haben. Nach den ersten Bällen machte sich Verunsicherung breit. In der Annahme wurde immer später oder gar nicht mehr gerufen, die Angreifer gingen auf Sicherheit. Mit anderen Worten, wir spielten nicht mehr zwingend und das gegen eine Mannschaft wie den OSV, eine Mannschaft die ihre Stärken im Defensivspiel hat, das konnte nicht funktionieren. Dementsprechend doll kamen wir in Satz drei auch unter die Räder, da konnte Felix wechseln wie er wollte, die Verunsicherung war da. Im weiteren Verlauf des Spiels konnte die Annahme zwar wieder stabilisiert werden, der Druck im Angriff jedoch nicht dauerhaft wieder erhöht werden. Im Gegensatz zu uns, wurden die Piraten aber auch immer besser eine bessere Annahme, auch bedingt durch unseren Aufschlag, ermöglichte ein variableres Zuspiel, die Angreifer agierten cleverer, machten weniger Eigenfehler, schlugen an, legten, was man halt so machen kann…nur wir konnten den Ball nicht zu fassen bekommen. So verloren wir am Ende 3:2, was unterm Strich ein verdienter Sieg für den OSV war.

Das war eine Niederlage die schmerzt, sie war nach dem guten Start unnötig. Aber es war auch eine Niederlage gegen eine gute erfahrene Mannschaft. Sie hat dem Trainerteam einige Erkenntnisse gebracht. Nun heißt es aus ihr zu lernen und es schon nächstes Wochenende, dann wieder in gewohnter Heimspielstätte, besser zu machen.