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2. Liga / Bittere Niederlage gegen Ammerland zum Jahresende
Eine bittere und dazu unnötige Niederlage muss die Mannschaft des VT Kiel an diesem Wochenende verkraften. Zum Jahresende wollte man an die erfolgreichen Wochen anknüpfen, wollte den Spirit aus dem Spiel gegen Essen mit in die Hein-Dahlinger-Halle tragen. In den ersten beiden Sätzen sah alles danach aus, dass man gemeinsam mit den Fans im Anschluss an das Spiel einen schönen Jahresausklang feiern konnte. Die VSG Ammerland wurde dominiert, der VTK lag mit 2-0 in Führung. Doch anstatt die Punkte durch einen 3-0 Sieg in Kiel zu halten, brach das Kieler Spiel immer mehr auseinander. Schließlich mussten die Kieler nach der 2-3-Niederlage mit hängenden Köpfen das Spielfeld verlassen.
Dabei deutete anfangs gar nichts darauf hin, dass es eine Niederlage für
die Kieler geben könnte. Trainer Thomas Kröger gab der gleichen
Startsechs vom Husarenritt aus dem Essen Spiel das Vertrauen und sollte
sich darin auch bald bestärkt sehen. Trotz anfänglicher Probleme, die
schnell zu einem 3:7 Rückstand führten, nahmen die Kieler das Heft in
die Hand und konnten sich ihrerseits auf 19:14 absetzen und den Satz
schlussendlich ungefährdet für sich entscheiden. Dabei merkte man den
Kielern an, wie sehr sich der Überraschungserfolg aus der Vorwoche
positiv auf das Selbstbewusstsein auswirkte. Mit dieser Selbstsicherheit
ging man auch in den 2. Satz und ließ sich auch hier von anfänglichen
Problemen nicht aus dem Rhythmus bringen. Wiederum konnte man den Satz
drehen und wurde auch dann nicht nervös, als die Ammerländer beim 19:19
plötzlich wieder ausgleichen konnten. Der Side-Out stand nun wieder
sehr sicher, während hingegen die Ammerländer immer erst im 2. Anlauf
erfolgreich die Punktchance nutzen konnten. So ging auch der 2. Satz an
das Heimteam. Alles sah also nach einem sicheren Heimsieg aus und die
Zuschauer freuten sich schon darauf, mit den Kieler Spielern gemeinsam
auf den erfolgreichen Abschluss vor der Winterpause anzustoßen. Leider
wurde diese Rechnung ohne die Gäste gemacht, die sich immer besser auf
das Spiel der Gastgeber einstellen konnten. Die Kieler produzierten nun
immer mehr unnötige Eigenfehler und die Ammerländer sahen beim 22:17
schon wie der sichere Sieger im 3. Satz aus. Doch starke Aufschläge
brachten die Kieler zurück in den Satz um beim 24:24 konnte man erstmals
nach längerer Zeit wieder ausgleichen. Aber die Aufholjagd sollte zu
spät kommen und so ging dieser Satz verdient an die Gäste. Wachgerüttelt
durch diesen Satzverlust steigerten sich die Kieler wieder, doch auch
die Ammerländer wollten nun mehr. So entwickelte sich ein spannender 4.
Satz, in dem sich kein Team wirklich absetzen konnte. Was dann aber nach
der 20:19 Führung bei den Kielern passierte, wissen die Spieler wohl
immer noch nicht. Bis zum Satzende konnte man lediglich einen weiteren
Punkt verbuchen und so ging es doch noch in den Tiebreak. Dieser begann
leider genauso, wie der vorherige Satz aufgehört hatte und die
Ammerländer konnten von Beginn an dominieren. So gaben die Kieler diese
sicher geglaubten 2 Punkte noch her und mussten sich mit 8:15
geschlagen geben.
Das Volleyballteam Kiel möchte sich auf diesem Wege noch einmal bei
allen Zuschauern, den Cheerleadern, DJ Rainer und allen weiteren
ehrenamtlichen Helfern für die super Unterstützung in diesem Jahr
bedanken. Ohne euch wäre das alles nicht machbar!
12.12.2011 Kieler Nachrichten: Nach 2:0 Führung kam der große Bruch beim VT Kiel |
| Katastrophale Annahme führte noch zur 2:3 Heimniederlage gegen VSG Ammerland |
Von: Tamo Schwarz Kiel. Aus dem vorweihnachtlichen Feier-Glühwein nach Spielende wurde ein bitterer „Frustkiller“. Völlig unnötig gab Volleyball-Zweitligist VT Kiel am Sonnabend gegen die VSG Ammerland eine 2:0-Satzführung aus der Hand und unterlag am Ende in desaströser Manier mit 2:3 (25:19, 25:22, 25:27, 21:25, 8:15). Never change a winning team: VT-Coach Thomas Kröger verblüffte Fans und Gegner und schenkte erneut Außenangreifer Nils Rohde das Vertrauen auf der ungewohnten Zuspieler-Position. „Ich wollte das Momentum aus Essen mitnehmen, denn Nils war ein Auslöser dieser positiven emotionalen Stimmung“, erklärte Kröger später. VT Kiel: Bargmann, Ewald, Huth, Klee, Krieblin, Krug, Lüdike, B. Poniewaz, Rohde, Schmäschke – Zuschauer: 200. |




